Interview zum Saisonabschluss

Interview zum Saisonabschluss

Erste 18.06.2018

Unser Trainer äußert sich

Grüß dich Marcel! Die Saison 2017/2018 hat am vergangenen Sonntag ihr Ende gefunden. Mit Ausnahme einer kleineren Durststrecke in der Rückrunde, hat deine Mannschaft einen soliden Stiefel gespielt und sich als Aufsteiger mehr als teuer verkauft, beispielsweise die guten Auftritte gegen Teams aus dem oberen Tableau. 13 Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz, 31 Punkte insgesamt, Platz 3 in der Fairness-Tabelle. Wie sieht dein Abschlussfazit aus?
Moin! Meine Mannschaft hat sich den Klassenerhalt verdient, weil sie alle tolle Jungs sind und auch richtig gut kicken können. Ein Großteil der Mannschaft spielt seit der Jugend zusammen, dementsprechend gibt es einfach Automatismen, die passen. Das ist ein großer Vorteil und wir freuen uns, dass wir auch im nächsten Jahr davon profitieren können. 

Was war, in deinen Augen, besonders positiv? Wann hat dich deine Mannschaft am meisten beeindruckt?
Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft war immens. Man merkt den Jungs an, dass sie auch außerhalb vom Sport miteinander Zeit verbringen und ihnen nie langweilig wird. Seien es Geburtstage, Abends auf ein Kaltgetränk oder die anderen Teams unserer FSG unterstützen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass sich vor allem die Jungs weiterentwickelt haben, die aus der A-Jugend hochgekommen sind. Sowohl in der 1. Herren, als auch diejenigen, die in der 2. Herren Spielpraxis sammeln wollen. Die sind es auch, die man beim Training beider Herrenmannschaften findet. Die Kerle sind auf einem guten Weg! Aber auch die Erfahrenen gilt es zu loben. Ohne sie wäre es garnicht möglich, dass sich die anderen so integrieren und lernen. Fehler werden verziehen, das finde ich klasse und spricht für sich!

Wie immer, gibt es auch hier die Kehrseite der Medaille. Die Frage hat nichts damit zu tun, dass wir die Saison schlecht reden wollen, um Gottes Willen. Aber welche Aspekte waren für dich negativ und haben dich gestört? Hand aufs Herz..
Alles in allem, gibt es wenig bis garnichts zu bemängeln. Ehrlich!
Was mich allerdings sehr genervt hat, wozu die Spieler allerdings am wenigsten können, waren die vielen Verletzungen in der Mitte der Rückrunde. Da liefen wir teilweise echt auf dem Zahnfleisch. Aber wir sind froh, dass wir sowohl von unserer 2. Herren, als auch von den Altherren, Unterstützung bekommen haben und somit jeder seinen Teil zum Klassenerhalt beigetragen hat.

Was muss nächste Saison besser laufen und wie hast du vor, diese Dinge umzusetzen?
Da fallen mir spontan ein paar Dinge ein. Wir müssen in unseren Auftritten konstanter werden und dürfen uns nicht immer wieder selbst bestrafen, wie es diese Saison oft war. Je mehr Konstanz, desto mehr Erfolg. Damit zusammen hängt natürlich auch die Trainingsbeteiligung, bei der auch noch deutlich Luft nach oben ist. Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht vergessen, dass Fußball nach wie vor Hobby ist und nicht Beruf. 

Was war denn dein persönliches Highlight?
Das war der 1. Saisonsieg in Lindau. Da haben wir den Glauben an den Klassenerhalt das erste mal so richtig erhalten. Ein richtig geiler Abend war das!
Auch das Auswärtswochenende gegen den FC Weser und die SG Heisebeck/Offensen war stark und blieb mir in Erinnerung.

Wie sieht es denn mit Transfers aus? Was darf man erwarten?
Als Neuzugänge können wir bisher Daniel Quentin (von Inter Amed) und Kevin Klatt (vom TSV Edemissen) vermelden. Auf die beiden freuen wir uns, da sie uns in der Breite und in der Qualität definitiv weiterhelfen werden. Beides sind erfahrene Jungs! Auch den ein oder anderen jungen Kicker aus der 2. würden wir gerne öfter bei uns sehen. Aber da spielt die eigene Motivation natürlich auch eine Rolle. Aber es lohnt sich und ich bin mir sicher, dass sich von den Jungs niemand verstecken braucht.
Ein dritter Neuzugang ist noch im Gespräch, aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist.
Was natürlich weh tut, ist die Tatsache, dass unser Kapitän Ole wesentlich kürzer treten wird. Ich sage nicht, dass er seine Schuhe an den Nagel hängt, aber Priorität hat momentan schlichtweg sein Studium, wofür ich ihm natürlich nur das Beste wünsche. Ole hat uns aber auch zugesichert, gerne zur Verfügung zu stehen, wenn denn Not am Mann sein sollte. Also ganz ohne ihn werden wir doch nicht sein. Und wenn er mal das ein oder andere Spiel schaut oder mal beim Training vorbei schneit oder mal ein paar Kaltgetränke ausgibt, freuen wir uns natürlich um so mehr. Schön, dass er dennoch einer von uns bleibt!

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